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	<title>noox bloggt! &#187; Video</title>
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		<title>Als Co-Pilot im Rally Auto</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 01:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noox</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum 30. Geburtstag eines Freundes haben wir f&#252;r ihn eine Fahrt in einem Rally-Auto organisiert. Dank einiger Kontakte konnte er so bei einer Rally-Testfahrt von Kris Rosenberger mitfahren.
Co-Pilot in a Rally Car von Hannes Schmiderer auf Vimeo.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 30. Geburtstag eines Freundes haben wir f&#252;r ihn eine Fahrt in einem Rally-Auto organisiert. Dank einiger Kontakte konnte er so bei einer Rally-Testfahrt von Kris Rosenberger mitfahren.</p>
<p><object width="512" height="289"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2332324&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2332324&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="512" height="289"></embed></object><br /><a href="http://vimeo.com/2332324">Co-Pilot in a Rally Car</a> von <a href="http://vimeo.com/user618012">Hannes Schmiderer</a> auf <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Mein erstes Video &#8211; Teil 1: Einleitung</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 10:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noox</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser vierteilingen Artikel-Serie beschreibe ich die Vorgehensweise beim Erstellen meines ersten Videos f&#252;r unsere Webseite:
1. Teil: Einleitung
2. Teil: Deinterlacing
3. Teil: Video-Komprimierung
4. Teil: Audio-Komprimierung
Thematisch dazu passt auch noch der Artikel Legale Musik f&#252;r Videos (noch nicht ver&#246;ffentlicht).
Videos werden im Web immer beliebter. Sie sind fast schon zu einem &#8220;Must-Have&#8221; f&#252;r die eigenen Webseite geworden. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser vierteilingen Artikel-Serie beschreibe ich die Vorgehensweise beim Erstellen meines ersten Videos f&#252;r unsere Webseite:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-online-1-teil-einleitung/">Einleitung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-2-teil-deinterlacing/">Deinterlacing</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-3-video-komprimierung/">Video-Komprimierung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-4-audio-komprimierung/">Audio-Komprimierung</a></p>
<p>Thematisch dazu passt auch noch der Artikel Legale Musik f&#252;r Videos (noch nicht ver&#246;ffentlicht).</p>
<p>Videos werden im Web immer beliebter. Sie sind fast schon zu einem &#8220;Must-Have&#8221; f&#252;r die <a href="http://www.noox.at/2008-05-06/die-downhill-rangers-webseiten/">eigenen Webseite</a> geworden. In diesem Artikel schreibe ich &#252;ber die Erfahrungen, die ich beim Erstellen meines ersten Videos gemacht habe. Haupts&#228;chlich geht&#8217;s dabei um die Probleme mit dem Interlacing und das Konvertieren des Videos in ein kleine Datei mit m&#246;glichst guter Qualit&#228;t. Ich habe daf&#252;r viel im Internet gesucht und einige Tools ausgetestet. Auf das Schneiden des Videos selbst mit Adobe Premiere gehe ich nur am Rande ein. Ein eigener Artikel handelt von der Suche nach legaler Musik f&#252;r Videos.</p>
<p>Der Trailer des fertigen Videos kann auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=HwczMMINyIA" target="_self">YouTube</a> (Tipp: &#8220;watch in high quality&#8221;) oder auf <a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&amp;VideoID=33463698" target="_blank">MySpace</a> angesehen werden. Zum Download in bessere Qualit&#228;t ist er auf unserer Webseite unter <a href="http://www.downhill-board.com/46622-video-4cross-in-koppl.html" target="_blank">Video: 4Cross in Koppl</a> zu finden.</p>
<p>Insgesamt habe ich etwa sieben Tage ben&#246;tigt. Jeweils ca. 2,5 Tage zum Suchen passender und legaler Musik, zum Schneiden des 21 Minuten langen Videos und ebensolange zum &#8220;deinterlacen&#8221; und zum komprimieren auf vern&#252;nftige Dateigr&#246;&#223;e und Videoqualit&#228;t.</p>
<h3>Kamera</h3>
<p>Letztes Jahr habe ich mich von einem Freund &#252;berreden lassen, ein Helmkamera-Set zu kaufen. Ich habe mich f&#252;r die <a href="Dogcam Pro Digital Zoom Bullet Camera" target="_self">Dogcam Pro Digital Zoom Bullet Camera</a> entschieden. Die Hersteller empfehlen zur Aufnahme den <a href="http://www.dogcamsport.co.uk/camcorders-with-av-inputs.htm" target="_self">Sony Camcorder DCR HC96e</a>. Das ist eine der wenigen Kameras mit DV Line-In, wie er f&#252;r den Anschluss einer externen Helmkamera erforderlich ist. Wir haben voriges Jahr einige Helmkamera-Fahrten gemacht, allerdings aus Mangel an Zeit und legal verwendbarer Musik noch keine Videos ver&#246;ffentlicht.</p>
<p><span style="color: #000000;">F&#252;r Helmkamera-Fans: Zur Zeit tut sich sehr viel auf diesem Markt. Also unbedingt die neuesten Entwicklungen beobachten. Mit der Qualit&#228;t meiner Kamera bin ich sehr zufrieden, allerdings ist sie etwas umst&#228;ndlich zu handhaben: Helmkamera, externes Mikrofon, </span><span style="color: #000000;">externer Akkupack f&#252;r Helkamera und Mikrofon</span><span style="color: #000000;">, Camcorder und jede Menge Kabeln.</span></p>
<h3>Aufnahme</h3>
<p>Ende April fand bei uns in der N&#228;he ein Mountainbike 4Cross-Rennen statt. Das ist sehr &#228;hnlich einem Boarder- oder Skier-Cross. Statt dem Board auf Schnee f&#228;hrt man aber mit dem Rad auf Erd- und Schotterh&#252;geln. Wegen der kurzen Streckenl&#228;nge eignet es sich besonders gut zum Filmen. So beschloss ich, hier meine ersten Filmversuche (ohne Helmkamera) zu wagen.</p>
<h3>Import und Schneiden</h3>
<p>Importiert habe ich das Video mit Adobe Premiere via Firewire. Ich habe jeweils ca. F&#252;nf-Minuten-Abschnitte importiert, weil die beim Weiterbearbeiten besser handhabbar sind. Die optimale L&#246;sung daf&#252;r muss ich allerdings noch finden. Nach dem Bearbeiten habe ich das Video per Export als Microsoft DV AVI exportiert. Das 21 Minuten Komplettvideo ist dabei &#252;ber 4 GB gro&#223;, der vier-min&#252;tige Trailer ca. 1 GB.</p>
<p>Weiter geht&#8217;s mit dem 2. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-2-teil-deinterlacing/">Deinterlacing</a>.</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-online-1-teil-einleitung/">Einleitung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-2-teil-deinterlacing/">Deinterlacing</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-3-video-komprimierung/">Video-Komprimierung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-4-audio-komprimierung/">Audio-Komprimierung</a></p>
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		<title>Mein erstes Video &#8211; Teil 2: Deinterlacing</title>
		<link>http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-2-teil-deinterlacing/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 10:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noox</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
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		<description><![CDATA[In diesem vierteiligen Artikel-Serie beschreibe ich die Vorgehensweise beim Erstellen meines ersten Videos f&#252;r unsere Webseite:
1. Teil: Einleitung
2. Teil: Deinterlacing
3. Teil: Video-Komprimierung
4. Teil: Audio-Komprimierung
Interlace und Progressive
Traditionell arbeitet das Fernsehen mit Halbbildern. Ein Halbbild besteht aus allen geraden Zeilen, das andere aus allen ungeraden Zeilen. Wenn der Elektronenstrahl der Bildr&#246;hre die Bildpunkte nacheinandere aktiviert, &#252;berspringt er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem vierteiligen Artikel-Serie beschreibe ich die Vorgehensweise beim Erstellen meines ersten Videos f&#252;r unsere Webseite:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-online-1-teil-einleitung/">Einleitung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-2-teil-deinterlacing/">Deinterlacing</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-3-video-komprimierung/">Video-Komprimierung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-4-audio-komprimierung/">Audio-Komprimierung</a></p>
<h3>Interlace und Progressive</h3>
<p>Traditionell arbeitet das Fernsehen mit Halbbildern. Ein Halbbild besteht aus allen geraden Zeilen, das andere aus allen ungeraden Zeilen. Wenn der Elektronenstrahl der Bildr&#246;hre die Bildpunkte nacheinandere aktiviert, &#252;berspringt er jeweils eine Zeile und stellt so abwechselnd die Halbbilder da. Dies nennt sich <a title="Mehr auf de.wikipedia.org" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeilensprungverfahren" target="_blank">Zeilensprungverfahren</a> oder auf Englisch &#8220;interlace&#8221;. Es bewirkt, dass die Darstellungsfrequenz h&#246;her ist. Das Bild wirkt ruhiger.</p>
<p>Die Halbbilder haben aber noch einen anderen Effekt: Bei 25 Bilder pro Sekunde und damit 50 Halbbilder pro Sekunde sind die Halbbilder um 20 Millisekunden gegeneinader versetzt. Wenn sowohl die Aufzeichnung, als auch die Wiedergabe so erfolgt, ist das kein Problem. Die Bewegung wirkt sogar fl&#252;ssiger im Vergleich zu 25 Vollbilder.</p>
<p>Soll aber das gesamte Bild dargestellt werden, so erscheinen bei Bewegungen im Bild horizontale Streifen, da die beiden Halbbilder zeitlich um 20 Millisekunden versetzt sind. Das kann dann so aussehen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.noox.at/wp-content/uploads/2008/05/interlaced.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-11 aligncenter" title="Standbild mit Interlacing" src="http://www.noox.at/wp-content/uploads/2008/05/interlaced-300x168.jpg" alt="Standbild mit Interlacing" width="300" height="168" /></a></p>
<p>Genau das passiert auch, wenn so ein Video auf einem Computer dargestellt wird. F&#252;r Computer sollten die Videos im Vollbildverfahren, engl. &#8220;progressive&#8221;, vorliegen. Soll ein Video von &#8220;interlace&#8221; auf &#8220;progressive&#8221; konvertiert werden spricht man von &#8220;deinterlacing&#8221;. &#220;brigens d&#252;rfte der Windows Media Player automatisch Deinterlacing anwenden, wenn notwendig. Andere Player (z.B. DivX, QuickTime) machen das zumindest bei mir nicht.</p>
<p>Eine detaillierte Beschreibung mit Grafiken und Beispielbilder findet man beispielsweise unter <a href="http://neuron2.net/LVG/interlacing.html" target="_blank">Interlacing &#8211; Luke&#8217;s Video Guide</a> oder auf <a href="http://www.100fps.com/" target="_blank">100fps.com</a> (beide Englisch).</p>
<p>Wenn die aufzunehmende Kamera einen Progressive-Mode hat und man diesen aktiviert, so kann man sich das Deinterlacing nat&#252;rlich sparen. Allerdings schaffen einige Kameras dann nicht 25 Bilder pro Sekunde. Meine Helmkamera liefert die Videos auch immer im Interlaced-Mode. Au&#223;erdem wirkt Interlace mit 50 Halbbilder fl&#252;ssiger als Progressive mit 25 Vollbildern. Wenn man Zeitlupen-Aufnahmen ben&#246;tigt oder das fertige Video eine kleinere Aufl&#246;sung haben soll, ist also Interlace die bessere Wahl.</p>
<h3>Deinterlacing-Methoden</h3>
<p>Auf <a href="http://www.100fps.com/" target="_blank">100fps.com</a> (zweite H&#228;lfte der Seite) werden die g&#228;ngigsten Methoden beschrieben. Au&#223;erdem gibt es auf der Webseite eine detaillierte <a href="http://www.100fps.com/filesizes_of_deinterlaced_video.htm" target="_blank">Liste mit unterschiedlichen Deinterlacing-Methoden</a> mit Beschreibung der Qualit&#228;t und der resultierenden Dateigr&#246;&#223;e.</p>
<p>Hier eine kurze Aufz&#228;hlung der wichtigsten Basis-Methoden:</p>
<ul>
<li><strong>Blend:</strong> Die beiden Bilder werden &#252;bereinander gelegt und daraus ein Gesamt-Bild berechnet. Das Resultat sieht so aus, als w&#228;ren zwei halbtransparente Bilder &#252;bereinandergelegt worden. Bei wenig Bewegung sehr gut. Bei Bewegung erscheinen aber unscharfe Geisterbilder.</li>
<li><strong>Discard:</strong> Eines der Halbbilder wird entfernt. Das entstehende Bild ist nur mehr halb so hoch und muss daher skaliert werden. Somit geht nat&#252;rlich Bild-Information verloren. Au&#223;erdem auch die halbe Bewegungsinformation.</li>
<li><strong>Bob: </strong>F&#252;r jedes Halbbild wird die jeweils fehlende Zeile aus den bestehenden Zeilen erzeugt. Z.B. durch Verdopplung der vorhandenen Zeilen. Man erh&#228;lt dann 50 Vollbilder pro Sekunde in der alle im  Interlace-Signal vorhandenen Bild- und Bewegungsinformation enthalten sind. 50 Bilder pro Sekunde erh&#246;hen allerdings den Speicherplatzverbrauch.</li>
</ul>
<p>Daneben gibt es intelligente oder hybride Methoden, die das Bild und auch Bewegungen innerhalb des Bildes analysieren und jeweils die passende Methode f&#252;r einzelne Bereiche w&#228;hlen. Das ist vorallem wichtig, wenn in einem Video Teile interlace sind und andere progressive. Z.B. Logos oder Schriften, die &#252;ber dem Bild liegen.</p>
<h3>VirtualDub</h3>
<p>Das Werkzeug zum Vor- und Nachbearbeiten von AVI-Video-Dateien ist das Freeware-Tool <a href="http://www.virtualdub.org/" target="_blank">VirtualDub</a>. Ich habe es f&#252;r das Deinterlacing, das Skaliern und das Komprimieren des Videos verwendet.</p>
<p>Die Bearbeitung von Videos erfolgt durch Filter. Filter sind Programme, die diverse Ver&#228;nderungen am Video vornehmen und nacheinander ausgef&#252;hrt werden k&#246;nnen. Neben den fix integrierten Filter k&#246;nnen auch einfach externe Filter hinzugef&#252;gt werden. Dazu muss der heruntergeladen Filter (die .vdf-Datei) einfach in das &#8220;plugins&#8221;-Verzeichnis von Virtualdub kopiert werden.</p>
<h3>VirtualDub Filter &#8220;Deinterlace Smooth&#8221;</h3>
<p>Ich m&#246;chte vorausschicken, dass ich das Deinterlacing mit diesem Filter noch nicht hingebracht habe, da am Ende Bild und Ton nicht mehr synchron waren. Es liegt aber nicht am Filter. Hier mehr:</p>
<p><a href="http://www.100fps.com/filesizes_of_deinterlaced_video.htm" target="_blank">100fps.com schreibt</a>, das beste Ergebnis beim Deinterlacing sei mit Filter &#8220;<a href="http://www.guthspot.se/video/index.htm#deinterlacesmooth" target="_blank">Deinterlace Smooth</a>&#8221; von Gunnar Thalin zu erreichen (Methode 15). Dieser Filter interpoliert in jedem Halbbild die fehlenden Zeilen und macht so aus 50 Halbbildern 50 Vollbilder. Es wird also keine Bild- und Bewegungsinformation verloren. Die Bewegung erscheint sehr fl&#252;ssig. Das bietet sich besonders an, wenn man Zeitlupeneinstellungen ben&#246;tigt.</p>
<p>Zum Installieren des Filters in VirtualDub muss dieser nach dem Herunterladen nur entpackt und die Datei DeinterlaceSmooth.vdf in das Verzeichnis plugins/ unter VirtualDub gespeichert werden.</p>
<p>Gunnar Thalin schreibt zum Filter Deinterlace Smooth, dass das Video bereits in Halbbilder vorliegen muss. Bei MJPEG-Videos (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MJPEG" target="_self">Motion JPEG</a>) soll das Trennen der Halbbilder VirtualDub selbst k&#246;nnen. Ich konnte allerdings nicht ermitteln, wie das gehen sollte (auch nicht nach ausf&#252;hrlicher Internetrecherche).</p>
<p>Die andere Methode die Halbbilder zu trennen ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/AviSynth" target="_blank">AVISynth</a>. AVISynth ist ein sogenannter Frameserver. Dieser kann &#228;hnlich wie VirtualDub bestimmte Operationen auf Videos ausf&#252;hren. Allerdings gibt es keine GUI (Graphical User Interface), sondern die durchzuf&#252;hrenden Aktionen werden in Text-Dateien mit der Endung .AVS geschrieben. VirtualDub kann diese Text-Dateien (= AVISynth-Script) genau so &#246;ffnen, wie normale Video-Dateien. Wird so ein AVISynth-Script ge&#246;ffnet, so wird zuerst der AVISynth-Frameserver aufgerufen, der das Script ausf&#252;hrt und das Ergebnis an VirtualDub weiterreicht.</p>
<p>Die Webseite von AVISynth ist <a href="http://avisynth.org/" target="_blank">avisynth.org</a>. Hier geht&#8217;s zum <a href="http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=57023" target="_blank">Download von AVISynth 2.5.7</a>. Ein Installationsprogramm f&#252;hrt durch das Setup.</p>
<p>Das auf Gunnar Thalin&#8217;s Seite angegebene Script zum Laden des Videos und Trennen der Halbbilder hat nicht funktioniert. Ich musste eine andere Funktion zum &#214;ffnen verwenden:</p>
<pre>DirectShowSource("D:\Path\4Cross-Koppl-1-2008-Trailer.avi", fps=25)
ComplementParity
SeparateFields</pre>
<p>Diese Datei mit der Endung .avs speichern und mit VirtualDub &#246;ffnen. Es kann allerdings sein, dass die Halbbilder vertauscht sind. Das sieht man am besten indem man in VirtualDub mit den Cursor-Tasten durch das Video navigiert und die Bewegungen beobachtet. Wenn da pl&#246;tzlich R&#252;ckw&#228;rtsbewegungen zwischen zwei aufeinadnerfolgenden Hallbilder auftreten, sollte man die Zeile &#8220;ComplementParity&#8221; entfernen. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich die Zeile manchmal gebraucht, manchmal nicht.</p>
<p>Anschlie&#223;end kann man unter Videos -&gt; Filters den &#8220;Deinterlace Smooth&#8221;-Filter hinzuf&#252;gen. Falls im Ergebnisvideo (rechter Bildschirm) die Bildreihenfolge nicht passt (R&#252;ckw&#228;rtsbewegungen), muss &#8220;Alternate field order&#8221; aktiviert werden.</p>
<p>Unter Video -&gt; Compression kann man einen Video-Komprimierungs-Codec ausw&#228;hlen. Wenn man DivX (ich hatte die Testversion) oder Xvid installiert, kann man diese automatisch dort ausw&#228;hlen. Zum Thema Kompression aber sp&#228;ter mehr. Zum Testen des Deinterlacing-Ergebnisses ist es sinnvoll bei den Codecs eine sehr gute Qualit&#228;t z.B. in Form einer hohen Bitrate einzustellen.</p>
<p>Anschlie&#223;end kann man unter File -&gt; Save As AVI das Ergebnis als AVI speichern lassen. Das kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Um das Ergebnis vorab zu pr&#252;fen, kann man das Kodieren nach einiger Zeit (&#252;ber das File-Men&#252;) abbrechen und sich den bereits kodierten Teil des AVIs ansehen.</p>
<p><strong>Problem mit Bild und Ton</strong></p>
<p>Beim fertigen Video fiel mir auf, dass Bild und Ton nicht synchron liefen. Nach einigen Versuchen habe ich rausgefunden, dass das Problem an AVISynth liegen muss. Bereits das per Script in VirtualDub geladene Video hatte diese Verschiebung. Allerdings hatte das Video die korrekte L&#228;nge. Das Ende des Videos wurde hinten nochmals angef&#252;llt. Deswegen f&#228;llt es am Ende alleine nicht auf.</p>
<p>Nach etwas Nachforschung habe ich auch Hinweise dazu gefunden. Angeblich verliert der Befehl zum Laden des Videos DirectShowSource() von AVISynth hin und wieder Frames. Im Bild sind mir diese nicht aufgefallen. Aber es m&#252;ssen einige gewesen sein. Am Ende des 4:03 Minuten langen Trailer fehlten sieben Sekunden.</p>
<p>Ich habe im Internet noch keine L&#246;sung daf&#252;r befunden. Damit muss ich mich also noch genauer besch&#228;ftigen. Eventuell k&#246;nnen die Halbbilder anders getrennt werden, oder es gibt eine andere L&#246;sung mit AVISynth. Eventuell funktioniert es mit dem neuen <a href="http://avisynth3.unite-video.com/index.html" target="_blank">AVISynth 3.0</a>.</p>
<p>Ansonst ist das Ergebnis hervorragend. L&#228;dt man das Video erneut in VirtualDub sieht man auch sch&#246;n, dass es jetzt 50 Frames pro Sekunde sind. Der Abstand zwischen zwei Frames betr&#228;gt 20 ms.</p>
<p><strong>Verbesserungen</strong></p>
<p>Wenn ich das Problem mit der Synchronit&#228;t l&#246;sen kann, w&#228;re es in Zukunft sicher viel sinnvoller, das Deinterlacing gleich mit dem Rohmaterial durchzuf&#252;hren, und das dann zu schneiden. Durch die h&#246;here Framerate hat man dann auch bei Zeitlupenaufnahmen mehr Spielraum. Das Ausgangsmaterial zum Schneiden ist dann &#8220;progressive&#8221;. Es k&#246;nnen also keine Probleme mit Text- und Logo-Einblendungen auftreten.</p>
<p>Problematisch kann aber sein, dass 50 Bilder pro Sekunde manche Computer beim Dekomprimieren (also bei der Anzeige) &#252;berfordern k&#246;nnen.</p>
<h3>GSpot</h3>
<p>An dieser Stelle m&#246;chte ich gleich ein weiteres Freeware-Tool vorstellen: <a href="http://gspot.headbands.com/" target="_blank">GSpot</a> analysiert Videos und liefert viele wichtigen Details: Gr&#246;&#223;e des Video- und Audio-Streams, Codec von Video und Audio, Bitraten, Framerates, Bildgr&#246;&#223;e, Bildformate, und vieles mehr. Dies kann bei solchen Tests und vorallem dann beim Komprimieren sehr n&#252;tzlich sein.</p>
<h3>Deinterlacing mit Discard</h3>
<p>Nachdem das Deinterlacing mit &#8220;Deinterlace Smooth&#8221; nicht funktioniert hatte, bin ich erst mal daran gegangen eine kleine Version des Videos zu machen. Ich wollte sowieso zwei Versionen machen: Eine kleine mit halber Aufl&#246;sung und eine gr&#246;&#223;ere mit voller Aufl&#246;sung.</p>
<p>Das Deinterlacing habe ich vorgenommen, indem ich jeweils ein Halbbild verwerfe und den Rest um die halbe Breite reduziere. (Genaugenommen habe ich hier noch die Umrechnung von 16:9 anamorph auf quadratische Pixel und 4:3 mit Letterbox gemacht. Dazu sp&#228;ter mehr.)</p>
<p>Diese Methode kann ganz einfach durch den eingebauten Deinterlace-Filter mit der Option &#8220;Discard Field 1&#8243; in VirtualDub vorgenommen.  Auch das Skalieren ist &#228;u&#223;erst schnell. Auch hier gibt es einen internen Filter. Das Interlacing-Problem ist komplett weg. Das Ergebnis-Video ist sehr scharf. Durch die kleine Gr&#246;&#223;e, kann es gut komprimiert werden.</p>
<p>Man verliert durch diese Methode allerdings die halbe Bewegungsinformation. Bei Schriften, die nachtr&#228;glich (also progressive) eingef&#252;gt wurden, kann das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antialiasing_%28Computergrafik%29" target="_blank">Anti-Aliasing</a> teilweise gest&#246;rt sein, da ja jede zweite Zeile entfernt wurde.</p>
<p>In der <a href="Auflistung von 100fps.com" target="_blank">Auflistung von 100fps.com</a> ist das Methode 9. Sie schreiben, dass Verkleinern des Videos nach Anwenden des Filters &#8220;Smooth Deinterlace&#8221; (siehe oben, Methode 16) um 15% gr&#246;&#223;ere Dateien liefert, aber 4mal besser aussieht, als diese Methode. Methode 16 w&#228;re also auch mal einen Versuch wert.</p>
<p>Das fertige Video kann hier heruntergeladen werden (Rechts Klick -&gt; Ziel speichern unter &#8230;):<br />
<a href="http://video.downhill-rangers.com/2008/4Cross-Koppl-1/4Cross-Koppl-1-2008-Trailer-512x384-19MB.avi" target="_blank">4Cross Koppl 2008 Trailer Small</a> (19MB)</p>
<h3>Deinterlacing mit &#8220;Smart Deinterlace&#8221;</h3>
<p>&#220;ber einen <a href="http://forum.doom9.org/archive/index.php/t-117802.html" target="_blank">Forumseintrag &#252;ber Deinterlacing</a> bin ich dann auf einen weiteren Deinterlacing-Filter gesto&#223;en, den ich f&#252;r die gro&#223;e Version des Videos verwenden k&#246;nnte: <a href="http://neuron2.net/smart/smart.html" target="_blank">Smart Deinterlace</a> von <a href="http://neuron2.net/" target="_blank">Donald Graft</a>. Dieser Filter vergleicht die unterschiedlichen Frames und f&#252;hrt dort Deinterlacing aus, wo es notwendig ist. Das Ergebnisvideo hat dieselbe Gr&#246;&#223;e und Framerate. Also in unserem Fall 25 Bilder pro Sekunde. 100fps.com schreibt dazu (Methode 14), dass es ein sehr guter Filter ist, aber das Bild nicht so fl&#252;ssig ist, da nur 25 Bilder pro Sekunden erzeugt werden. Daf&#252;r ist die Dateigr&#246;&#223;e deutlich kleiner als bei Smooth Deinterlace.</p>
<p>Die Anwendung des Filters ist sehr einfach. Einfach <a href="http://neuron2.net/smart/smart.html" target="_blank">Downloaden</a>, entpacken und den Filters elbst in das Verzeichnis plugins/ unter VirtualDub kopieren. Unter <a href="http://jech2.webz.cz/sd.png" target="_blank">jech2.webz.cz/sd.png</a> findet man eine sinnvolle Konfiguration f&#252;r den Filter.</p>
<p>Ich bin mit dem Ergebnis dieses Filters sehr zufrieden. Das Video kann hier heruntergeladen werden (Rechts-Klick -&gt; Ziel Speichern unter &#8230;):<br />
<a href="http://video.downhill-rangers.com/2008/4Cross-Koppl-1/4Cross-Koppl-1-2008-Trailer-1024x768-56MB.avi" target="_blank">4Cross Koppl 2008 Trailer Big</a> (56MB)</p>
<p>Weiter geht&#8217;s mit Teil 3: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-3-video-komprimierung/">Video-Komprimierung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-online-1-teil-einleitung/">Einleitung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-2-teil-deinterlacing/">Deinterlacing</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-3-video-komprimierung/">Video-Komprimierung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-4-audio-komprimierung/">Audio-Komprimierung</a></p>
]]></content:encoded>
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<enclosure url="http://video.downhill-rangers.com/2008/4Cross-Koppl-1/4Cross-Koppl-1-2008-Trailer-1024x768-56MB.avi" length="58464256" type="video/x-msvideo" />
		</item>
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		<title>Mein erstes Video &#8211; Teil 3: Video-Komprimierung</title>
		<link>http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-3-video-komprimierung/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 10:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noox</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
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		<category><![CDATA[Bilinear]]></category>
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		<description><![CDATA[In dieser vierteiligen Artikel-Serie beschreibe ich die Vorgehensweise beim Erstellen meines ersten Videos f&#252;r unsere Webseite:
1. Teil: Einleitung
2. Teil: Deinterlacing
3. Teil: Video-Komprimierung
4. Teil: Audio-Komprimierung
Video-Komprimierung
Ein Video besteht aus vielen Einzelbildern pro Sekunde. In den Daten, die man &#252;blicherweise von der Videokamera erh&#228;lt, ist jedes Bild einzeln kodiert. Dies ist auch f&#252;r das Schneiden wichtig, weil somit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser vierteiligen Artikel-Serie beschreibe ich die Vorgehensweise beim Erstellen meines ersten Videos f&#252;r unsere Webseite:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-online-1-teil-einleitung/">Einleitung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-2-teil-deinterlacing/">Deinterlacing</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-3-video-komprimierung/">Video-Komprimierung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-4-audio-komprimierung/">Audio-Komprimierung</a></p>
<h3>Video-Komprimierung</h3>
<p>Ein Video besteht aus vielen Einzelbildern pro Sekunde. In den Daten, die man &#252;blicherweise von der Videokamera erh&#228;lt, ist jedes Bild einzeln kodiert. Dies ist auch f&#252;r das Schneiden wichtig, weil somit auf jedes Einzelbild wahlfrei zugegriffen werden kann. Allerdings ben&#246;tigt dies sehr viel Speicherplatz. Bei den Daten, die Premiere beim Capturing-Vorgang von meiner Kamera gespeichert hat, werden &#252;ber 28 MBit, also 3,5 MByte pro Sekunde Video ben&#246;tigt.</p>
<p>Bei den g&#228;ngigsten Komprimierungsalgorithmen f&#252;r Videos werden nur in gewissen Abst&#228;nden komplette Bilder gespeichert (sogenannte I-Frames). F&#252;r die Bilder dazwischen, werden Bl&#246;cke in den Bildern untersucht, und dann nur mehr die &#196;nderung (Bewegung und Skalierung) diese Bl&#246;cke gespeichert. Hier gibt es die ausgekl&#252;gelsten Methoden. Je aufw&#228;ndiger, desto besser kann zwar komprimiert werden, desto rechenintensiver ist allerdings sowohl das Kodieren (beim Komprimieren des Videos), als auch das Dekodieren, wie es bei der Wiedergabe des Videos notwendig ist.</p>
<p>Diese Komprimierungsmethode ist auch der Grund, warum man bei diesen Videos meist nicht jedes einzelne Bild im Standbild-Modus anspringen kann. Einfach angesprungen k&#246;nnen nur die I-Frames werden. Alle anderen Bilder m&#252;ssen kompliziert aus etlichen anderen Bildern berechnet werden.</p>
<p>Eine Grafik, wie diese verschiedenen Bilder verwendet werden, ist auf Wikipedia unter &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Group_of_Pictures" target="_blank">Group of Pictures</a>&#8221; zu sehen.</p>
<p>Die &#252;blichen Video-Komprimierungsstandards sind die MPEG-Standards. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MPEG-1" target="_blank">MPEG-1</a> wurde 1991 vorgestellt und ist ein relativ starres Format (fixe Bildgr&#246;&#223;e, etc.). Der Nachfolger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MPEG-2" target="_blank">MPEG-2</a> ist flexibler und wird auf DVDs oder h&#228;ufig f&#252;r digitales Fernsehen verwendet. Nach MPEG-2 wurde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MPEG-4" target="_self">MPEG-4</a> Standard herausgebracht. Dieser beschreibt in 25 Teilen (bis jetzt) verschieden Standards f&#252;r Videos. Einige davon behandeln Videokomprimierung. Teil 2 (Visual) behandelt unter anderem das Advanced Simple Profile (ASP), wie es bei DivX und Xvid zum Komprimieren verwendet wird. Teil 10 beschreibt das Advanced Video Coding (AVC). Dieser Codec f&#252;r Videosignale ist technisch ident zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H.264" target="_blank">H.264</a>-Standard. MPEG-4/AVC unterscheidet sich deutlich von MPEG-4/ASP und eignet sich auch f&#252;r hoch aufgel&#246;ste Videos wie HDTV.</p>
<h3>Kontainer-Formate</h3>
<p>Videos werden in sogenannten Kontainer-Dateiformaten gespeichert. Typische Kontainer-Formate sind AVI, ASF, MOV oder MKV. Im Kopf dieser Dateien steht, mit welchen Komprimierungsverfahren ein Video komprimiert ist. Der Video-Player w&#228;hlt dann den entsprechenden Video-Dekoder zum Dekodieren und Anzeigen des Videos aus. Das ist auch der Grund warum Videos im gleichen Dateiformat manchmal angezeigt werden k&#246;nnen und manchmal nicht. Nur wenn am Computer auch der Dekoder installiert ist, der f&#252;r&#8217;s Dekodieren notwendig ist, kann das Video angezeigt werden.</p>
<p>Hier m&#246;chte ich nochmals auf GSpot verweisen, das die Metainformationen von Videos anzeigt. Dabei auch den verwendeten Codec (Codec: Codierer + Decodierer).</p>
<h3>DivX und Xvid</h3>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Divx" target="_self">DivX</a> ist ein MPEG-4/AVS Codec, der vorallem durch das (illegale) Komprimieren und Verteilen von Filmen bekannt geworden ist. Der Coder (zum Komprimieren einse Films) ist aber in der Pro-Version nicht kostenlos. Die Pro-Version bietet mehr Einstellungsm&#246;glichkeiten und unterst&#252;tzz Multithreading.</p>
<p>Als kostenlose Konkurrenz zu DivX hat sich der Open-Source-Codec Xvid etabliert. Der Codec unterst&#252;tzt wie DivX MPEG-4/ASP. Seit neuesten auch den AVC/H.264-Standard.</p>
<h3>Skalieren des Videos</h3>
<p>Vor dem Komprimieren des Videos kann dieses, wenn gew&#252;nscht, skaliert (resize) werden. Ich habe dazu in VirtualDub den Filter <a href="http://neuron2.net/resize.html" target="_self">Smart Resize</a> von Donald Graft verwendet. Der Filter wird wieder ins &#8220;plugins&#8221;-Verzeichnis von VirtualDub kopiert und kann dann unter Video-&gt;Filters hinzugef&#252;gt werden.</p>
<p>Beim Skalieren ist zu beachten, dass die L&#228;nge und Breite jeweils ein Vielfaches von 16 Pixel sein soll, da dann die Komprimierung effizienter ist. Es stehen mehrere Filter zum Skalieren zur Verf&#252;gung. Welcher hier der beste ist, wird h&#228;ufig diskutiert. Es h&#228;ngt davon ab, ob verg&#246;&#223;ert oder verkleinert wird und wie stark die Komprimierung ist. Bei starker Komprimierung ist der Skalierungsfilter eher nebens&#228;chlich. Da ist dann eher die Geschwindigkeit der Skalierung interessanter. Ich habe immer Bilinear oder Bicubic verwendet. Bei den &#8220;Precise&#8221;-Varianten soll das Bild sch&#228;rfer werden.</p>
<p>Laut diversen Artikeln ist f&#252;r das Vergr&#246;&#223;eren Bicubic besser als Bilinear. F&#252;r&#8217;s Verkleinern und Komprimieren mit niedrigerer Bitrate ist Bilinear meist sinnvoller.</p>
<h3>Komprimierung mit Xvid</h3>
<p>Da DivX nicht frei ist und die verschiedenen Version bzw. Module (Frei, Pro, DVD-Plugin) etwas undurchsichtig waren, habe ich mich entschlossen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xvid" target="_blank">Xvid</a> zur Komprimierung zu verwenden. Der Xvid Codec kann unter <a href="http://www.xvid.org/" target="_self">www.xvid.org</a> heruntergeladen werden. Nach dem Installieren ist er unter VirtualDub im Men&#252; Video -&gt; Compression verf&#252;gbar.</p>
<p>Der XVid Codec hat extrem viele Einstellungsm&#246;glichkeiten. F&#252;r diese Einstellungen habe ich mich an folgende sehr ausf&#252;hrliche Anleitung und Beschreibung gehalten: <a href="http://www.flaskmpeg.info/board/thread.php?threadid=4526" target="_blank">Wissenswertes rund um Xvid</a>.</p>
<p>F&#252;r die Berechnung der durchschnittlichen Bitrate habe ich die gew&#252;nschte Datei-Gr&#246;&#223;e und L&#228;nge des Videos verwendet. Falls die Qualit&#228;t des so entstandendn Videos zu gut oder schlecht war, habe ich die Bitrate angepasst und neu komprimiert.</p>
<p>Nachdem die Einstellungen f&#252;r den Resize-Filter und f&#252;r die Xvid-Komprimierung vorgenommen sind, kann das Video gespeichert werden. Ich habe allerdings zuvor noch unter Audio-&gt;No Audio ausgew&#228;hlt. Ich konnte n&#228;mlich unter VirtualDub keinen MP3-Encoder zum Laufen bringen, sodass der Ton im WAV-Format &#8211; also unkomprimiert &#8211; enthalten war. Jetzt konnte ich unter File-&gt;Save as AVI das komprimierte Video erstellen.</p>
<p>Weiter geht&#8217;s mit Teil 4: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-4-audio-komprimierung/">Audio-Komprimierung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-online-1-teil-einleitung/">Einleitung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-2-teil-deinterlacing/">Deinterlacing</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-3-video-komprimierung/">Video-Komprimierung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-4-audio-komprimierung/">Audio-Komprimierung</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein erstes Video &#8211; Teil 4: Audio-Komprimierung</title>
		<link>http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-4-audio-komprimierung/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 10:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noox</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Audio komprimieren]]></category>
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		<category><![CDATA[Lame]]></category>
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		<category><![CDATA[VirtualDubMod]]></category>
		<category><![CDATA[WAV]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser vierteiligen Artikel-Serie beschreibe ich die Vorgehensweise beim Erstellen meines ersten Videos f&#252;r unsere Webseite:
1. Teil: Einleitung
2. Teil: Deinterlacing
3. Teil: Video-Komprimierung
4. Teil: Audio-Komprimierung
Da ich in VirtualDub die Audio-Komprimierung nicht zum Laufen gebracht habe, habe ich mir anders geholfen:

Export des  Audio-Streams aus Premiere
MP3-Encoden mit Lame
Zusammenf&#252;hren von Video und Audio mit VirtualDubMod

Exportieren des Audio-Streams aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser vierteiligen Artikel-Serie beschreibe ich die Vorgehensweise beim Erstellen meines ersten Videos f&#252;r unsere Webseite:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-online-1-teil-einleitung/">Einleitung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-2-teil-deinterlacing/">Deinterlacing</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-3-video-komprimierung/">Video-Komprimierung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-4-audio-komprimierung/">Audio-Komprimierung</a></p>
<p>Da ich in VirtualDub die Audio-Komprimierung nicht zum Laufen gebracht habe, habe ich mir anders geholfen:</p>
<ul>
<li>Export des  Audio-Streams aus Premiere</li>
<li>MP3-Encoden mit Lame</li>
<li>Zusammenf&#252;hren von Video und Audio mit VirtualDubMod</li>
</ul>
<h3>Exportieren des Audio-Streams aus Premiere</h3>
<p>Hat man ein fertiges Video in Premiere kann der Audio-Stream &#252;ber das Export-Men&#252; exportiet werden. Man erh&#228;lt den Audio-Stream unkomprimiert im .WAV-Format</p>
<h3>MP3-Encoden mit Lame</h3>
<p><a href="http://lame.sourceforge.net/" target="_blank">Lame</a> ist ein freier MP3-Encoder. Die kompilierte exe-Datei kann z.B. hier heruntergeladen werden: <a href="http://www.chip.de/downloads/LAME-3.97_13003295.html" target="_blank">Download Lame 3.97 bei chip.de</a>. Nach dem Entpacken des Zip-Archives kann die .WAV-Datei mittels folgenden Komandozeilenbefehl in MP3 umgewandelt werden:</p>
<pre>lame -h audio.wav audio.mp3</pre>
<h3>Zusammenf&#252;hren von Video und Audio mit VirtualDubMod</h3>
<p><a href="http://virtualdubmod.sourceforge.net/" target="_blank">VirtualDubMod</a> ist eine Erweiterung von VirtualDub. Sie erlaubt die Verarbeitung von mehreren Audispuren und unterst&#252;tzt nicht nur AVI sondern auch andere Kontainerformate. Allerdings wurde die Entwicklung eingestellt. F&#252;r unsere Zwecke reicht es aber noch.</p>
<p>Um Video und Audio zusammenzuf&#252;hren, &#246;ffnet man das Video mit VirtualDubMod. Au&#223;erdem f&#252;gt man unter Streams-&gt;Stream List die erzeugte MP3-Datei an. Im Men&#252; Video w&#228;hlt man &#8220;Direct Stream Copy&#8221;. Dann kann man mit File-&gt;Save As das entg&#252;ltige Video speichern.</p>
<h3>Fertige Video</h3>
<p>Mein erstes fertige Video kann hier angesehen werden:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.facebook.com/video/?id=1127005095#/video/video.php?v=1011566125886" target="_blank">Facebook-Stream</a></li>
<li><a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&amp;VideoID=33463698" target="_blank">MySpace-Stream</a></li>
<li><a href="http://de.youtube.com/watch?v=HwczMMINyIA" target="_blank">Youtube-Stream</a></li>
<li><a href="http://video.downhill-rangers.com/2008/4Cross-Koppl-1/" target="_self">Download auf video.downhill-rangers.com</a> (beste Qualit&#228;t)</li>
</ul>
<p>Den News-Eintrag auf unserer Mountainbike-Downhill-Seite gibt&#8217;s hier: <a href="http://www.dh-rangers.com/news/46622-video-4cross-in-koppl.html" target="_blank">Video 4Cross in Koppl.</a></p>
<h3>Schlussbemerkungen</h3>
<p>Im Nachhinein gesehen w&#228;re es sinnvoller, das Deinterlacing vor dem Schneiden durchzuf&#252;hren. Durch das Schneiden und Beschriften kommen n&#228;mlich Deinterlaced- und Progressive-Inhalte zusammen, was das Deinterlacen zus&#228;tzlich schwierig macht.</p>
<p>Inhalt:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-online-1-teil-einleitung/">Einleitung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-2-teil-deinterlacing/">Deinterlacing</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-3-video-komprimierung/">Video-Komprimierung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Teil: <a href="http://noox.at/2008-06-07/mein-erstes-video-teil-4-audio-komprimierung/">Audio-Komprimierung</a></p>
]]></content:encoded>
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